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W00 - Von Göttingen Hauptbahnhof nach Gottingen Street

Es ist soweit! Unser erster Blogeintrag wird hiermit gleich geschrieben sein! 

 

Update: Haha, das dachte ich am Freitagmorgen (14. September 2018) um 10 Uhr… dazwischen kam, dass der Schreibprozess dann doch länger als 30 Minuten dauert, wir unbedingt unsere zukünftigen Fahrräder anschauen und Dinge klären wollten und dann auch noch der Akku des Laptops leer war und das Kabel nicht nicht in unseren Adapter für die Steckdosen passt… aber eins nach dem anderen, etwas weiter habe ich vorn auf der Veranda des Hostels doch noch geschrieben!

 

Wir sitzen vor dem Hostel „Halifax Backpackers“ und dem dazugehörigen Café im Schatten und genießen den Moment, das Wetter (blauer Himmel, Sonne, 22 Grad im Schatten), unseren Tee, die Gespräche der anderen Gäste und den Ausblick auf das bunte Haus gegenüber, die Überlandleitungen, die Straße. Wir sind da. Von Göttingen Hauptbahnhof, Deutschland zur Gottingen Street in Halifax, Nova Scotia, Kanada in etwas weniger als 24 Stunden.

Ein Jahr lang haben wir uns mit der Idee beschäftigt den Traum für ein Jahr in Kanada zu leben und zu arbeiten wirklich wahr werden zu lassen. Seit Februar 2018 wissen wir, dass wir ausgelost wurden und tatsächlich alle Voraussetzungen erfüllen und wirklich ein Visum beantragen dürfen. Seit Ende April wissen das auch unsere Chefs, unsere Familien unsere Freunde und unsere Kollegen. Das alles war ein langer Prozess - und dann, fünf Abschiedspartys später, waren es plötzlich nur noch zehn Tage bis zum Abflug.

 

Viele wichtige Dinge hatten wir bereits erledigt, manche aber dann doch noch nicht. Schlafsack, Isomatte, Campinggeschirr für mich fehlten noch und mussten bestellt werden in der Hoffnung,  dass alles noch rechtzeitig ankommen würde. Auch hatten wir uns noch nicht darum gekümmert wo wir in den ersten Tagen in Halifax unterkommen würden. Zu unserem Überraschung mussten wir feststellen, dass es nur zwei Hostels in Halifax gibt… und hatten dann Glück in einem der beiden ein Doppelzimmer für sechs Nächte buchen zu können.

 

Kaum zu glauben, aber es gab noch einen weiteren Punkt, den wir noch nicht abgehakt hatten. Wir wollen Kanada auf Fahrrädern erkunden… dafür wäre es hilfreich auch Fahrräder zu haben - und zwar nicht irgendwelche, sondern möglichst die perfekten für unser Vorhaben. Pascal hatte sich schon umfassend informiert und einen sehr kompetent wirkenden Fahrradladen und ein gutes Fahrradmodell ausgeguckt. Nun galt es also Kontakt aufzunehmen und die Details zu klären. Ich wollte unbedingt eine zweite Meinung da wir (noch) keine Fahrradexperten waren. Dafür rief ich Alex, einen ehemaligen Arbeitskollegen und Fahrrad-Enthusiasten und Experten an. Lieber Alex, an dieser Stelle nochmals tausend Dank für die überaus kompetente, schnelle und ruhige Beratung! Das war super hilfreich! Ohne Dich hätten wir uns sicher noch viel schlimmer gestritten… ;) Lange Rede, kurzer Sinn, nach einigem Hin und Her mit Alex und „Cycle Smith“ (dem Fahrradladen unseres Vertrauens in Halifax) per Mail, gelang es uns zwar nicht das Fahrradmodell was wir ursprünglich haben wollten, aber ein ähnliches und genauso gut geeignetes Modell auszusuchen. Cycle Smith versprach unterschiedliche Rahmengrößen zum testen zu bestellen und gab uns den Tipp die Dynamos die noch montiert werden müssen noch in Deutschland zu bestellen, da sie dort günstiger zu bekommen sind. Auch das ging also am Ende gut aus.

 

 

Dann war irgendwann plötzlich Mittwochabend… und wir bekamen Überraschungsbesuch von Ferdinand und Henrik aus Hannover. Eigentlich wollten wir um 18:00 fertig sein, sowohl mit dem Packen als auch mit dem Aufräumen der Wohnung, um einen gemütlichen letzten Abend mit den Jungs zu verbringen - natürlich waren wir es nicht. Immerhin - alles was wir noch bestellt hatten war gerade noch rechtzeitig angekommen und es galt nun nur nicht den Überblick zu verlieren und alles zu verstauen. Dank unseren Besuchern wurde auch die Küche noch aufgeräumt und köstlich gekocht, sodass wir wohl genährt und mit dem Druck uns benehmen zu wollen und schnell fertig zu werden ziemlich produktiv packen konnten. Unser Gepäck sind pro Person zwei Packtaschen für vorne ans Fahrrad und zwei für hinten, ein großer Packsack für auf den Gepäckträger hinten und eine Lenkertasche, alles wasserdicht und von Ortlieb. Überraschenderweise blieb einiges an Platz in den Packtaschen frei, da auf unserer Fahrradtour aber mindestens eine Packtasche für Essen benutzt werden muss, ist das wohl aber genau richtig. Für den Transport im Flugzeug benutzten wir Übertaschen die es für große Wanderrucksäcke zu kaufen gibt um die vielen Bänder auf Flugreisen zu schützen bzw. damit die Fluggesellschaften sie auch wirklich mitnehmen. Mit etwas Mühe und zu zweit passten die Packtaschen genau in diese Übertaschen hinein sodass wir jeder ein großes Gepäckstück statt sechs kleinerer Taschen hatten. Henrik, Ferdinand - tausend Dank für Euren Besuch Ihr Verrückten! Dank Eurer Gelassenheit und Hilfe war der Abend deutlich angenehmer als befürchtet. Dennoch sorry, dass wir Euren Aufwand nicht mit einer sauberen Bude und gepackten Taschen honorieren konnten!

Bei der Überlegung, was man auf eine solche Reise mitnehmen soll, steht man am Anfang natürlich ziemlich Ahnungs- und Hilflos dar - zumindest, wenn man so wie wir noch keine Erfahrung mit Fahrradreisen hat. Dank des Internets haben wir allerdings unter dem Stichwort „Ortlieb Packliste“ eine wahnsinnig hilfreiche Packliste von Steffi, der Autorin des Blogs keine-eile.de gefunden: https://www.keine-eile.de/packliste-backpacker-radreisen/ - an die wir uns ziemlich genau gehalten haben. Visuelle Inspiration gab es hier: http://samuelontour.com/de/ueber-mich/ausruestung/ von Samuel on Tour… dessen Video im Gegensatz zu anderen YouTube Videos  zum gleichen Thema nicht eine ganze Stunde sondern kompakte elf Minuten geht.

Nach vier Stunden Schlaf starteten wir am 13. September 2018 um 5:30 Uhr dann endlich unsere Reise. Dank Pascals Großeltern ging es komfortabel mit dem Auto von Sankt Andreasberg nach Göttingen. Unser Gepäck wog pro Person ca. 20 kg und war zwar für den Flug gut verstaut - zum tragen eignete es sich jedoch weniger. Auch in Göttingen erwartete uns noch eine Überraschung: Pascals Arbeitskollege Gerhard kam, um uns gemeinsam mit Renate und Peter in den ICE zu setzen. Von Göttingen ging es dann mit dem ICE nach Hamburg Hbf, von dort mit der S-Bahn zum Flughafen. Alles lief glatt - keine Verspätungen von Seiten der Bahn, sodass wir uns am Hauptbahnhof noch Mittagessen kaufen konnten. Am Flughafen war angekommen standen noch genau zwei Gepäckwagen an der U-Bahnstation, auf die wir erleichtert unser sperriges Gepäck abladen konnten. Wir kamen gerade so an, dass wir mit relativ wenig Wartezeit unser Gepäck aufgeben konnten, welches natürlich, Ihr ahnt es schon, als Sperrgepäck aufgegeben werden musste. Davon abgesehen lief der Check-In aber problemlos - mit der kleinen, beunruhigenden Frage, ob wir denn eine ETA (Electronic Travel Autorisation) für Kanada hätten. Diese kostet nur sieben kanadische Dollar, ist einfach über das Internet in wenigen Minuten zu beantragen und man bekommt es in den meisten Fällen nach ein paar Minuten per E-Mail zugeschickt - in manchen Fällen jedoch, kann die Genehmigung bis zu ein paar Tage dauern. Mit dem IEC (International Experience Canada) - Visum braucht man es aber unserer Information nach nicht, bzw. bekommt man es automatisch gleich mit. Leider kannte niemand am Check-In unser Visum— zu mal wir ja auch zu diesem Zeitpunkt noch kein Visum hatten, sondern nur den „Letter of Approval“ also einen offiziellen Brief der bestätigte, dass wir berechtigt waren das Visum zu bekommen. Darüber, ob man tatsächlich am Ende des aufwändigen Bewerbungsprozesses das Arbeitsvisum für ein Jahr bekommt, entscheidet bei der IEC erst die/der Grenzbeamtin/ Grenzbeamte am Flughafen in Kanada. Nach kurzer Erklärung und dem Vorzeigen unseres Einladungsbriefes wurden wir aber ohne Probleme eingecheckt und hatten damit die erste Hürde genommen.

Anschließend genossen wir unser Mittagessen auf der (übrigens auch für Personen ohne Flugticket freizugänglichen) Aussichtsterrasse. Um 14:05 startete dann unser Flug mit „Iceland Air“ von Hamburg nach Reykjavik wo wir nach drei Stunden und zehn Minuten landeten. Nach knapp drei Stunden Umsteigezeit ging es von dort weiter in vier Stunden und 35 Minuten nach Halifax. Ankunftszeit Ortszeit war 19:40 Uhr - in Deutschland war es also inzwischen 00:40 Uhr. Am Flughafen in Halifax begrüßte uns als erstes eine unerwartet warme, mittelmeermäßig anmutende Brise (nachdem es in Island empfindlich kalt gewesen war) von draussen und dann eine sehr angenehm frischer Luftzug: in der Empfangshalle des „Stanfield International“ gibt es einen großen Wasserfall! Wahnsinn! Die Begeisterung über diese coole Willkommensgeste und die angenehme Atmosphäre durch die Geräusche des Wassers und die angefeuchtete Luft half zumindest mir unheimlich über die Aufregung ob wir denn nun das Visum bekommen würde oder nicht hinweg. Nachdem wir uns elektronisch von einem Computer erfassen gelassen hatten, und bestätigt hatten, dass wir nichts zu verzollen haben, ging es weiter zur Grenzbeamtin. Diese leitete uns weiter zur Einwanderungsbehörde. Außer uns war niemand dort, wir kamen also sofort dran. Auf diesen Moment hatten wir uns lange vorbereitet und wie gefordert neben dem „Letter of Approval“ folgende Papiere dabei:

  • natürlich unseren gültigen Reisepass (Achtung, muss unbedingt so lange gültig sein, wie man auch im Land bleiben möchte!)
  • Nachweis über 2500 kanadische Dollar
  • Versicherungspolice unserer Auslandsreisekrankenversicherung (die auch unbedingt mindestens ein Jahr lang gültig sein muss)
  • polizeiliches Führungszeugnis
  • englischer Lebenslauf

Außer dem Brief der Kanadischen Regierung und unserem Pass brauchten wir nichts. Nachdem die Grenzbeamtin alle Unterlagen online überprüft hatte, bekamen wir den magischen Stempel. Einziger Hinweis: in Strip-Clubs oder bei Escort-Services dürfen wir nicht arbeiten. Als nach diesem schnellen und positiven Erlebnis auch noch unser Gepäck heile auf dem Gepäckband auf uns wartete, konnten wir unser Glück kaum fassen. Wir waren in Kanada - und durften auch wirklich ein Jahr hier bleiben!

 

Inzwischen dann doch ziemlich müde und ohne große Lust weiterhin unser schweres, unhandliches Gepäck zu tragen, beschlossen wir, uns ein Taxi in die Stadt zu gönnen. Knapp 40 Kilometer außerhalb der Stadt ist der Flughafen gelegen und wir hätten eine Stunde auf den Bus warten müssen, um dann eine Stunde zu fahren und ein Stück laufen zu müssen. Dadurch wären wir erst gegen 22:30 in unserem gebuchten Hostel gewesen, dessen Empfang laut Internetseite um 22:00 schließen sollte. Noch ein Grund also, ein Taxi zu nehmen und damit dann bereits um 21:30 Uhr am Hostel zu sein. Auch das klappte hervorragend und wir fuhren mit guter Unterhaltung zum üblichen Festpreis von 63$ direkt vor die Tür des Hostels: „Halifax Backpackers“ auf der Gottingen Street.

Die ein oder der andere wird es vielleicht schon ahnen - bei dieser ganzen Geschichte muss auf jeden Fall noch ein „Aber“ kommen… denn so gut und nach Plan kann es gar nicht laufen. Und das „Aber“ kam tatsächlich. Nachdem wir inzwischen 22 Stunden wach gewesen waren, waren wir zwar ob der guten Reise und dem großen Schritt der gelungen war bester Laune, aber einfach unglaublich müde. Auf der Taxifahrt fantasierten wir natürlich von dem Luxus eines großen Doppelbettes ganz für uns zwei allein - zum Zimmer abschließen und Beine ausstrecken und zehn Stunden durchschlafen. Begrüßt wurden wir sehr herzlich von einer ziemlich hippen Gemeinschaft auf dem Fußweg vor dem Café „Alterego“, welches zum Hostel dazugehört. Drinnen am Empfang begrüßte uns Bailey dann mit den Worten: „How are you - I hope you’ve booked? We’re packed!“ Natürlich hatten wir gebucht! Ich hatte ja sogar noch mehrmals mit Michelle, der Besitzerin des Hostels, hin und her gemailt und auch unsere Ankunftszeit und meine Kreditkartendaten gemailt. Leider sagte Belegungsplan der Zimmer im Hostel aber etwas anderes. Beide Doppelzimmer waren voll - allerdings stand neben keiner der beiden mein Name. Ein paar Tage weiter hinten im Buch fanden wir schließlich eine Kira in einem Doppelzimmer - aber die hatte einen anderen Nachnamen. Ein bisschen sank uns da das Herz schon in die Hose - zumal auch keine Betten im Mehrbettzimmer frei waren und nach einer kurzen Internetrecherche auch sonst in Halifax selbst teuer Hotels komplett ausgebucht waren. Dankbar und zugleich etwas verärgert nahmen wir das Freibier von Bailey in Empfang und stießen auf die gelungene Einreise an - während Bailey versuchte Michelle zu erreichen. Währenddessen schauten wir uns natürlich nochmal meine Mails an Michelle an und konnten uns vergewissern, dass ich das richtige Datum für unsere Ankunft genannt hatte. Nach etwa 45 Minuten (das Café und damit auch der Empfang schließt nicht vor Mitternacht) und einem sehr leckeren, sehr kalten, lokal gebrauten Bier verkündete Bailey, dass es offensichtlich keinen Zweck hatte auf den Rückruf von Michelle zu warten. Ohne Michelle, die ein Auto hat, konnte man uns auch nicht zum „Beach House“ dem anderen Hostel derselben Besitzerin weiter außerhalb der Stadt bringen, in welchem noch Betten frei gewesen wären. Allerdings sollte es doch noch ein Bett für uns geben in dieser Nacht - zwar für 20 $ mehr, aber… tja was soll man sagen? Ein Bett. Für uns. In Halifax. Sofort. Wir hatten keine Wahl, es war alles andere als ideal - aber dennoch waren wir vor allem froh, dass eine Lösung gefunden worden war. Bailey bestellte uns ein Taxi und gab uns Taxigeld (7 $, der Weg war nicht weit) und schon waren wir mit unserem Sperrgepäck auf dem Weg zum „Fountain View“ einem Guesthouse. Dort angekommen öffnete uns eine nette aber resolute alte Dame die Türe und führte uns in ein paradiesisch ruhiges, schon lange nicht mehr renoviertes, aber sauberes Haus. Unser Bett sah unfassbar gemütlich aus mit seinem rosigen und rüschenbesetzen Überwurf und - nachdem wir die 75$ (ungefähr 50€) in bar bezahlt hatten - konnten wir endlich die Tür hinter uns abschließen und uns ausstrecken. 

Dank Zeitverschiebung (Kanada ist fünf Stunden später als Deutschland) waren wir nach acht Stunden Schlaf von 23:00 bis 07:00 wieder wach und sehr gut ausgeruht. Der Blick in den sonnigen, sehr gepflegten Garten der Hausbesitzerin lies uns kurz mit dem Gedanken spielen, unsere Woche in Halifax einfach hier zu verbringen. Nach einer warmen Dusche und einem kurzen Gespräch mit unserer Gastgeberin entschieden wir uns jedoch dagegen. 20 $ mehr für himmlische Ruhe, dafür aber kein Internetzugang und vor allem auch keine Möglichkeit zu kochen. Unsere Gastgeberin bestätigte uns, dass wir mehr „hostely type of people“ wären, sodass wir auch das Gefühl bekamen, eigentlich die Ruhe des kleinen Gästehauses zu stören. Wir beschlossen uns den Luxus eines Taxis zurück zum Hostel zu gönnen. Es sollte noch bis 11:00 Uhr dauern bis wir einchecken konnten, sodass wir im „Alterego“ frühstückten und ich diesen Artikel zu schreiben begann. Wir hatten mit Bailey in der letzten Nacht nachgeschaut - ein Doppelzimmer würde erst ab Montag wieder frei sein. So würden wir nun für drei Nächte Betten im Mehrbettzimmer belegen und ab Montag drei Nächte im Doppelzimmer verbringen. Nach einem weiteren Kaffee aufs Haus als kleine Entschädigung konnten wir einchecken und unseren Schlüssel in Empfang nehmen. Übrigens, um das Rätsel mit der schief gelaufenen Buchung aufzulösen, Bailey erzählte uns am Nachmittag, dass zur gleichen Zeit als ich mit Michelle mailte sie mit noch mit einer anderen Kira mit einem anderen Nachnamen schrieb. Diese andere Kira hatte auch für ein Doppelzimmer  nur ein paar Tage später angefragt, hatte aber bisher noch nicht die Buchung mit ihren Kreditkartendaten bestätigt. Als ich also meine Buchung bestätigte dachte Michelle, dass das die Antwort der anderen Kira gewesen sein und trug die Reservierung entsprechend in den Kalender ein. Dass zwei Kiras mit der gleichen, seltenen Schreibweise gleichzeitig nach einem Doppelzimmer fragen könnten, kam ihr nicht in den Sinn.

 

 

Soweit zu unseren Vorbereitungen, unserer Anreise und der ersten Nacht in Kanada. Es sei nur so viel noch gesagt: gleich nachdem wir eingecheckt hatten, brannten wir darauf zu „Cycle Smith“ zu gehen, hallo zu sagen und unsere Fahrräder anzuschauen. Eine Stunde später, nach einem kurzen Anpassungen und Beratungen wegen der Rahmengröße, durften wir zu einer einstündigen Testfahrt aufbrechen. Wir bekamen eine Karte und eine Runde empfohlen und konnten uns gleich die Innenstadt und die „Waterfront“ anschauen. Das Glücksgefühl als wir mit frischen Pommes und unseren zukünftigen Fahrrädern am Wasser saßen ist unbeschreiblich.

Inzwischen ins Montagmorgen - seit gestern haben wir einen Adapter für das Aufladekabel des Laptops… und endlich ist dieser Artikel fertig. Klar ist, dass 3,5 DIN A4 Seiten zu lang sind - sowohl für mich zum schreiben (zumal der nun noch ins Englische übersetzt werden soll), als auch für Euch zum lesen. Da mich kurz zu fassen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren meine größte Schwäche ist, möchte ich gern das Format für den Bericht über unsere erste Woche in Halifax ändern. Mir schwebt etwas in der Art vor wie die Freitagslieblinge von der Berliner (Mama)Bloggerin Anna Luz de León: https://berlinmittemom.com/category/bilder-geschichten/freitagslieblinge/ - wobei das Lieblingsbuch der Woche und der Lieblingsmoment mit den Kindern für unsere Zwecke natürlich nicht so passend als Kategorien sind. Den schönsten Moment, das leckerste Essen und die Inspiration der Woche zu erzählen finde ich jedoch ganz interessant. In diesem Format könnte ich dann vielleicht auch Pascal dazu bekommen, mal einen Eintrag hier zu schreiben - oder alternativ ihn immerhin zu seinen Lieblingen interviewen! Vielleicht wäre es auch noch ganz spannend den schwierigsten/ herausfordendsten Moment der Woche zu küren? Oder den Lieblingsort der Woche? Was würde Euch denn am meisten interessieren? Kommentiert doch mal!

 

Bis dahin seid ganz lieb gegrüßt!

 

Eure Kira

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Kommentare: 16
  • #1

    Klaus (Mittwoch, 19 September 2018 00:19)

    Läuft!

  • #2

    Ferdi (Mittwoch, 19 September 2018 01:51)

    Ihr Verrückten!
    Danke das du so detailliert schreibst, das ist Balsam für die zurückgelassene Seele ;)
    Habt einen angenehmen Start in euer Abenteuer.
    Schreibt doch einfach wie euch der Sinn steht und für die Eiligen eine kurze Zusammenfassung... und natürlich viele viele Bilder.

    Grüße aus Hannover

  • #3

    Barbara� (Mittwoch, 19 September 2018 02:02)

    Super, es ist vollbracht. Alles Gute ihr Abenteurer, schreibt was ihr wollt-Lieblingsmomente, Lieblingsorte egal Hauptsache ihr habt ganz viele davon!!! �

  • #4

    Jens (Mittwoch, 19 September 2018 02:40)

    Ja, dann mal los! Mich hat es jetzt um die halbe Nacht gebracht, aber es war so spannend, dass ich gern weitere investiere! Wachst an Euren Herausforderungen, aber genießt vor allem die schönen Momente! Wir wünschen Euch eine tolle Zeit voll bleibender Erinnerungen!

  • #5

    olm (Mittwoch, 19 September 2018 12:10)

    Super, dass das direkt am Anfang so reibungslos klappt (Zimmerprobleme sind ja nicht wirklich kritisch, denke ich). Und bitte, bitte, gerne weiter so ausführliche Texte!

  • #6

    Lara (Mittwoch, 19 September 2018 13:49)

    <3

  • #7

    Ricardo (Mittwoch, 19 September 2018 16:26)

    Einfach nur wow. Ich wünsche euch alles gute für euer gemeinsames Abenteuer und freue mich auf alle Updates in eurem Blog! Kanada ist so toll! Geniesst es �

  • #8

    Kevin & Nick (Mittwoch, 19 September 2018 18:07)

    Wir wünschen euch ganz viel Spaß und tolle Arbenteuer. Und danke für die ausführliche Texte.

    Liebe grüße aus Hannover.

  • #9

    Henrik (Mittwoch, 19 September 2018 20:38)

    Ich bin heute morgen mit einem Strahlen in Hildesheim angekommen, nachdem ich den ersten Teil deines berichtes (sogar auf englisch) gelesen habe. Nun sitze ich auf der Rückfahrt, habe zuende gelesen und strahle wieder! Leider habe ich nun auch schrecklich Appetit auf Pommes...
    Ich bin gespannt auf alles weitere, in welcher Form auch immer!

  • #10

    Oli und corinna (Donnerstag, 20 September 2018 06:42)

    Passt gut auf euch auf �

  • #11

    Col & Dete (Donnerstag, 20 September 2018 18:43)

    Weiter so...
    Viel Spaß!
    Und passt auf euch auf... Die Datenschutzerklärung haken wir nur unter heftigsten Protest an ;-)

  • #12

    renate und peter (Donnerstag, 20 September 2018 19:45)

    LG viel Spaß weiter hin

  • #13

    Anke Rull (Freitag, 21 September 2018 08:40)

    Mit Freude lese ich euren schönen Beitrag. Viel Spaß euch weiterhin auf ein großes Abenteuer in Kanada. Liebe Grüße

  • #14

    Thomas (Samstag, 22 September 2018 13:22)

    Hallo, hier ist euer Onkel aus good old Germany. Die ersten Hürden habt ihr genommen, jetzt geht`s weiter auf eurem "Marathon" ! Alles Gute und viel Spaß auf eurer Tour !
    PS: Apropos Blog: Die "Ausführlich"-Version ist schon echt gut ! Wenn es die Touren-Planung zuläßt und ihr die Zeit dafür findet ..... immer wieder gerne !!
    Bis demnächst

  • #15

    Kira (Samstag, 22 September 2018 23:33)

    Vielen lieben Dank für all Eure tollen Kommentare!!! Einen schöneren und wertschätzenderen Start hätten wir uns für unseren Blog nicht wünschen können! Ich freue mich sehr, dass ich Euch trotz oder teilweise sogar wegen der Länge des Textes eine Freude bereiten konnte - und vor allem freue ich mich über jede einzelne Eurer Nachrichten! Auch Pascal ist tief beeindruckt... und hat sich sogleich hingesetzt um den zweiten Artikel, den Bericht über unsere erste Woche in Kanada, zu verfassen! :) Ihr könnt also nun bereits rüber zum nächsten Artikel hüpfen! Ganz liebe Grüße!

  • #16

    Sara (Dienstag, 02 Oktober 2018 12:13)

    Endlich sind wir auch dazu gekommen euren Bericht zu lesen. Liest sich spannend. Viel Spaß euch und genießt die Eindrücke